TFP steht für „Time for Prints" bzw. heute eher „Time for Pictures". Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen Fotograf und Model, bei der als Gage für beide Seiten die entstandenen Aufnahmen genutzt werden dürfen. Der Grund kann eine spannende Location sein, eine Idee, neue Klamotten oder neue Technik – im besten Fall einfach, weil beide Lust auf neue Fotos haben.
Die Fotos dürfen dann wie vorher vereinbart genutzt werden: meist privat, oft auch für Werbung (Fotograf und Model machen beide Werbung für sich) oder als neues Material für Social Media. Der Weiterverkauf an Agenturen oder Verlage ist in der Regel ausgeschlossen.
Wenn euch also jemand ein TFP-Shooting anbietet, ist das nichts Unanständiges, sondern ein Shooting, bei dem beide Seiten vor allem Zeit investieren, um davon zu profitieren.